Therapie und Diagnose

Bei Ihrer ersten Konsultation, besprechen wir gemeinsam nach etwas Bürokratie das Anliegen für Ihren Besuch bei mir. Wir führen ein Anamnese-Gespräch bei dem es um Ihren derzeitigen Gesundheitszustand, Ihre Kranken(vor-)Geschichte und Ihre bisherigen Therapie- Erfolge und Misserfolge geht. Ich versuche mir zusätzlich über erste körperliche Untersuchungen ein erstes Bild Ihres derzeitigen Gesundheitszustands zu machen. Eventuell können bereits erste therapeutische Maßnahmen erfolgen, in jedem Fall aber erörtern wir gemeinsam ein mögliches Behandlungskonzept, bei welchem auch der finanzielle Rahmen sowie Behandlungsalternativen besprochen wird. Die Dauer dieses Erstgespräches dauert je nach Anliegen und Vorgeschichte zwischen 20 und 60 Minuten, meinen Honorarsatz können Sie hier entnehmen. Auf Wunsch können Ihnen vorab einige Unterlagen ausgehändigt werden um den Zeit- und Kostenrahmen Ihrer Erstkonsultation zu schmälern. Bitte bringen Sie zum ersten Termin wichtige ärztliche Unterlagen, Ihr letztes Blutlaborblatt und eine Übersicht Ihrer verordneten Medikamente mit, falls vorhanden. 

Manuelle Therapieverfahren

Manuelle Therapieverfahren

Manuelle Therapieverfahren

Manuelle Therapieverfahren

Der Begriff Manus ist die medizinische und lateinische Bezeichnung der Hand. Im Folgenden stelle ich Ihnen Therapieverfahren vor, die manuell, also mit der Hand durchgeführt werden und nicht zu verwechseln sind mit dem Begriff „Manuelle Therapie (MT)“, die innerhalb der Physiotherapie als spezielle Weiterbildung der manuellen Medizin angeboten wird. Je nach Anliegen, bekommen Sie therapiebegleitend Übungen oder Empfehlungen an die Hand, die Sie zusätzlich Zuhause durchführen und umsetzen können.

Schwerpunkt: Manuelle Schmerztherapie

Klassische Massagetherapie

Wirbelsäulen- und Gelenkbehandlung

Schröpfmassage und Schröpftherapie

Fußreflexzonenmassage

Massagetherapie

Massagetherapie

Klassische Massagen gelten als eine der ältesten Therapieverfahren. Sobald eine Massage keinen reinen Wellnesscharakter mehr hat, also nicht mehr nur der Entspannung und Prävention dient, wird diese therapeutisch. Damit auch nur durch Fachkräfte auszuführen. Haut, Faszien, Muskulatur, Sehnen und Bänder sowie Gelenkkapseln werden mechanisch durch Dehnungs-, Zug- oder Druckreize beeinflusst. Je nach Befunderhebung und Zielsetzung können neben den unterschiedlichen Grifftechniken einer klassischen Massage, zusätzliche Massagehilfsmittel wie Schröpfköpfe, Massagestäbe und Massagegeräte aus Holz für Triggerpunkt- und Faszienbehandlungen oder Wärmeanwendungen wie Fango oder Salben, und ätherische Öle zum Einsatz hinzukommen.

Schwerpunkte:

  • Schulter-, Nackenverspannungen
  • Verspannungen im Bereich der Lenden, Oberschenkel und Waden
  • Muskelverhärtungen (Myogelosen: Tastbare meist druckschmerzhafte Muskelverhärtungen, die meist mit einer Verdickung des Muskels, mit zusammengezogenen Muskelbündeln sowie Knoten- oder Wulstbildung einhergehen) (Muskelhartspann: Aufgrund von andauernder Fehlbelastung der betroffenen Muskulatur oder in Folge von psychischer Anspannung. Die Schmerzen der betreffenden Muskulatur können ausstrahlen)
  • Spannungskopfschmerzen und Tinnitus aufgrund von Verspannungen in Nacken und Halswirbelsäule
  • Fasziale (bindegewebige) Verhärtungen und Verklebungen
  • Wadenkrämpfe

Dauer und Umfang der Therapie:

Die Dauer jeder Behandlung ist variabel und variiert zwischen 30-90 Minuten. Die Anzahl und das Intervall massagetherapeutischer Behandlungen beziehen sich auf den zugrundeliegenden Befund sowie auf ihre verspürten Beschwerden.

Bitte bringen Sie zum Erstgespräch Unterlagen zu Ihrer Krankengeschichte mit, falls vorhanden.

Hinweis:

Es gibt Studienlagen, die auf die Wirksamkeit zahlreicher Massageeffekte hinweisen. Die Wirksamkeit ist allerdings nicht für alle Bereiche belegt.

Wirbelsäulen- und Gelenkbehandlung (nach D. Dorn) und Breuß-Massage

Wirbelsäulen- und Gelenkbehandlung (nach D. Dorn) und Breuß-Massage

Mit der Behandlung nach Dorn werden auf sanfte Art und Weise einzelne Wirbel und Gelenke korrigiert und anschließend mit der Massage nach Breuß ein Entspannungszustand der verhärteten Rückenmuskulatur herbeigeführt. Mittels dieser beiden Körpertherapien können akute und chronische Rückenleiden oftmals behandelt werden, bei denen sehr häufig auch Nerven in Mitleidenschaft gezogen werden.

Einsatzbeispiele:

  • Muskelverspannungen
  • Bandscheibenvorfall
  • Wirbelgleiten
  • Skoliosen der Wirbelsäule
  • Migräne, Tinnitus, Gelenk- und Organbeschwerden als Folge einer Nervenbeteiligung
  • Blockierungen einzelner Wirbel
  • Beinlängenunterschiede
  • Halswirbelsäulensyndrom (HWS-Syndrom)
  • Beschwerden im Brust- oder Lendenwirbelsäulenbereich
  • Ischialgien
  • Ischialgien (Beschwerden im Bereich des Ischias Nervs)
  • Lumbago (“Hexenschuss“)
  • Morbus Bechterew
  • Morbus Scheuermann

Dauer und Umfang der Therapie:

Die Dauer der Behandlung ist auf 60 Minuten ausgerichtet und setzt sich aus der Dorntherapie und der anschließenden Breußmassage zusammen. Die Anzahl und das Intervall der Behandlungen beziehen sich auf den zugrundeliegenden Befund sowie auf ihre verspürten Beschwerden.

Bitte bringen Sie zum Erstgespräch Unterlagen zu Ihrer Krankengeschichte mit, falls vorhanden.

Die Dorn-Therapie und die Breuss-Massage sind komplementärmedizinische Verfahren, die von Nichtärzten entwickelt wurden. Wissenschaftliche valide Studien zur Wirkung und Wirksamkeit liegen nicht vor. Auch werden diese Methoden von der evidenzbasierten Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, nicht anerkannt. Beschriebene Wirkmechanismen beziehen sich also auf Beobachtung einzelner Therapeuten.

 

Schröpfmassage und Schröpftherapie

Schröpfmassage und Schröpftherapie

Beim Schröpfen wird mit Schröpfgläsern ein Unterdruck erzeugt. Dieser Sog kann entweder durch Hitze (Feuer) oder durch eine Saugglocke erzeugt werden. Das Schröpfglas wird auf Hautstellen aufgesetzt, die zuvor eingeölt wurden. Der Schröpfkopf wird dann entweder unter Vakuum und einem Hochziehen des darunterliegenden Gewebes (meist Faszien, Muskulatur, Sehnen und Bänder) verschoben oder eine Weile auf der Haut belassen. Dies hat eine stärkere durchblutungsfördernde und teilweise lockerndere Wirkung als eine Massage. Geschröpft werden je nach Diagnose Schmerzzonen, Verhärtungen oder Hautareale (Dermatome), die eine nervale Beziehung zu bestimmten inneren Organen besitzen (Head-Zonen). Diagnostisch kann umgekehrt, aufgrund einer organtypischen Schmerzprojektion, der Ort der Schmerzentstehung dem betroffenen Dermatom zugeordnet werden. In meiner Praxis wird nur die Form des unblutigen Schröpfens, "trocken Schröpfen", angewandt.

Schröpfen gehört zu den Standarddisziplinen der Naturheilkunde und wird seit alters her in verschiedenen Kulturkreisen ausgeübt. Es ist ziemlich gesichert, dass bereits Marco Polo das Schröpfen von China, wo es Teil der TUINA, einer TCM-Technik ist, nach Europa gebracht hat. Wie andere tradierte Naturheilverfahren ist das Schröpfen aber kaum durch wissenschaftliche Studien belegt. Hier fehlt wohl auch das Interesse an wissenschaftlicher Absicherung

Einsatzbeispiele:

  • Verspannungen und Verhärtungen im Bereich der Wirbelsäule
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Kopfschmerzen, Ohrensausen, Tinnitus
  • Chronische Schmerzen im Lendenbereich
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Hexenschuss (Ischialgie)
  • Aktivierung von Reflexzonen am Rücken die in enger Beziehung zu inneren Organen stehen
  • "Läuferknie“
  • Fasziale Verklebungen

 

Dauer und Umfang der Therapie:

Die Dauer der Behandlung variiert je nach Indikation und beträgt zwischen 30 und 60 Minuten. Eine Wärmetherapie mittels Fango und / oder einer medizinischen Einreibung kann in die Therapiezeit inkludiert werden.  Die Anzahl und das Intervall schröpftherapeutischer Behandlungen beziehen sich auf den zugrundeliegenden Befund sowie auf ihre verspürten Beschwerden.

Bitte bringen Sie zum Erstgespräch Unterlagen zu Ihrer Krankengeschichte mit, falls vorhanden.

 

Fußreflexzonenmassage

Fußreflexzonenmassage

Bei der Fußreflexzonenmassage werden über die Endpunkte der Nerven, welche sich auf bestimmten „Reflexzonen“ am Fuß befinden, versucht Reaktionen im Körper, insbesondere in Organen und im Nervensystem auszulösen. Über diese Nervenendpunkte werden Signale und Reize via Streichungen, Druck und Knetungen über das Nervensystem weitergeleitet. Eine Fußreflexzonenmassage soll Schmerzen lindern, die Durchblutung fördern und die Selbstheilungskräfte anregen und kann als unterstützende Maßnahme bei chronischen Erkrankungen dienen.

Einsatzbeispiele:

  • Unterstützend bei Schmerzbehandlungen
  • Erkrankungen der Muskulatur oder des Skeletts
  • Sportverletzungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Menstruationsbeschwerden,
  • Schlafstörungen und Erschöpfungszuständen

Dauer und Umfang der Therapie:

Die Dauer jeder Fußreflexzonen-Behandlung ist auf 60 Minuten ausgerichtet. Die Anzahl und das Intervall beziehen sich auf den zugrundeliegenden Befund sowie auf ihre verspürten Beschwerden.

Bitte bringen Sie zum Erstgespräch Unterlagen zu Ihrer Krankengeschichte mit, falls vorhanden.

 

Wir bewerten die Fußreflexzonentherapie als komplementärmedizinische Methode ohne naturwissenschaftliche Beweisführung, damit auch keine Anerkennung durch die evidenzbasierte Medizin.

Deshalb schöpfen wir die Einsatzbereiche  aus den Beobachtungen einzelner Therapeuten ohne wissenschaftliche Bestätigung.

Ernährungstherapie & Orthomolekulare Therapie

Ernährungstherapie & Orthomolekulare Therapie

Verschiedene körperliche Erkrankungen oder Leiden, lassen sich mit einer gezielten ernährungstherapeutischen Begleitung nicht selten unterstützen. Obschon unsere Grundnahrungsmittel oftmals gleich sind, ist die Ernährung des Einzelnen individuell. Die ganzheitliche Ernährungstherapie passt sich Ihren persönlichen Lebensumständen aber auch Ihren Erkrankungen an.

In der orthomolekularen Therapie werden Mikro- und Makronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, essentielle Fettsäuren, Aminosäuren oder Enzyme bei Defiziten im Nährstoffhaushalt meist über einen bestimmten Zeitraum zugeführt. Bekannt ist dies bei zum Beispiel beim Vitamin D. Orthomolekulare Stoffe können auf unterschiedliche Weise, z.B. in Form von Kapseln, Tabletten, Injektionen oder Infusionen zugeführt werden. Die Darreichungsform richtet sich nach verschiedenen Faktoren und wird patientengerecht angepasst. Eine Labordiagnostik kann wertvolle Auskünfte über Ihren Gesundheitszustand und einer eventuellen Mangelversorgung ergeben.

Nach einer ausführlichen Anamnese und je nach Befunderhebung sowie Ihrer persönlichen Zielsetzung, erstelle ich für Sie einen Therapieplan. Dieser kann neben einer ernährungstherapeutischen Intervention (zum Beispiel Erstellen eines Ernährungsplanes) auch weiterführende Diagnose- und Therapiemaßnahmen enthalten und / oder übergreifend begleitet werden durch eine Verordnung von Makro- oder Mikronährstoffen, pflanzlichen Therapeutika, der Ohrakupunktur oder einer Therapie des Darms (Mikrobiologische Therapie).

Schwerpunkte:

  • Übergewicht & Stoffwechselstöungen (Gewichtsstagnation, Bindegewebsschwäche)
  • Sportler 
  • Mikronährstoffmangel unter medikamentöser Therapie
  • Vitaminmangelzustände (z.B. Vitamin D oder B12 Mangel)
  • Gestörte Darmgesundheit (Störungen der Darmbarriere und Ungleichgewicht der Darmflora)
  • Allergien und Unverträglichkeiten
  • Herz-, Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Arteriosklerose
  • Rheumatische Erkrankungen und Gicht
  • Arthrose
  • Zehrende Erkrankungen
  • Leichte depressive Verstimmungen, Burnout Syndrom, Erschöpfung, Schlafstörungen
  • Neuropathie (Nervenstörungen)
  • Wundheilungsstörungen
  • Migräne
  • Demenz
  • Haarausfall
  • Hautleiden
  • Veganer & Vegetarier
  • Fastenbegleitung

Dauer und Umfang der Therapie:

Die Dauer einer ernährungstherapeutischen oder orthomolekular therapeutischen Maßnahme kann je nach Anliegen zwischen 15 und 90 Minuten variieren. Bei der Erstanamnese wird der zeitliche Rahmen eventueller weiterer Termine, die sich nach dem zugrundeliegenden Beschwerdebild und Befund richten, besprochen werden.

Bitte bringen Sie zum Erstgespräch Unterlagen zu Ihrer Krankengeschichte sowie das letzte Blut-Laborblatt mit falls vorhanden.

 

Eine medizinische Wirksamkeit der Ernährungstherapie ist bei verschiedenen Erkrankungen durch Studien untermauert, wobei je nach Krankheitsbild ernährungstherapeutische Maßnahmen dauerhaft oder vorübergehend durchgeführt werden müssen. Nicht in allen Fällen jedoch, liegen wissenschaftliche Belege und Anerkennungen vor und nicht in allen Fällen werden hier in der Praxis wissenschaftlich anerkannte Prinzipien verfolgt.

Diese Vorstellung wird von weiten Kreisen der Evidenzbasierten Medizin, auch Schulmedizin genannt und Ernährungslehre nicht geteilt. Die Orthomolekulare Medizin polarisiert, das muss man an dieser Stelle erwähnen.

Valide wissenschaftliche Studien zur Wirkung und Wirksamkeit der Orthomolekularen Medizin liegen nicht ausreichend vor, die wissenschaftlichen Lager haben noch keinen Konsens gefunden. Sie gehört demnach zu den alternativmedizinischen Disziplinen.

Orthomolekulare Infusions- & Injektionstherapie

Orthomolekulare Infusions- & Injektionstherapie

Die Darreichung von Infusionen oder Injektionen stellen eine Möglichkeit dar, eine direkte Magen-Darmpassage zu umgehen. Die orthomolekulare Therapie (Vitalstofftherapie) nutzt beispielsweise Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente oder Aminosäuren um diese unmittelbar dem Blutkreislauf zuzufügen. Ziele sind die Aufhebung von Mangelzuständen bestimmter Mikro- oder Makronährstoffe, wie sie aus Laborbefunden und dem Krankheitsverlauf zu erkennen sind und eine Regeneration und Vitalisierung des Körpers. Die Infusionstherapie hat gegenüber der oralen Einnahme von Vitalstoffen oftmals den Vorteil, dass der Magen-Darmtrakt umgangen wird. Denn hier kann es auf Grund bestimmter Erkrankungen, Schleimhautschäden oder Veränderungen der Magensäure zu aufnahmebedingte Störungen kommen. Auch können Wirkstoffe höherdosiert verabreicht werden als bei einer oralen Einnahme.

Schwerpunkte:

  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Chronische Darmerkrankungen
  • Chronische Wundheilungsstörungen
  • Zehrende Erkrankungen
  • Neuropathien (Nervenstörungen)
  • Migräne und Tinnitus
  • Erschöpfung, Stress und Burnout
  • Immun-Aktivierungskuren durch hochdosierte Gabe von Vitamin C
  • Hauterkrankungen

 

Dauer und Umfang der Therapie:

Für weiterfolgende therapeutische Termine nach dem Erstgespräch rechnen Sie bitte mit einer Dauer zwischen 15 und 60 Minuten.

Die Therapiedauer richtet sich nach dem zugrundeliegenden Beschwerdebild und Befund, weitestgehend in Kombination mit laboranalytischen Ergebnissen. Sie kann demnach von einer Einmalsitzung bis hin zu einer Kur reichen.

Bitte bringen Sie zum Erstgespräch Unterlagen zu Ihrer Krankengeschichte sowie das letzte Blut-Laborblatt mit falls vorhanden.

Diese Vorstellung wird von weiten Kreisen der Evidenzbasierten Medizin, auch Schulmedizin genannt und Ernährungslehre nicht geteilt. Die Orthomolekulare Medizin polarisiert, das muss man an dieser Stelle erwähnen.

Valide wissenschaftliche Studien zur Wirkung und Wirksamkeit der Orthomolekularen Medizin liegen nicht ausreichend vor, die wissenschaftlichen Lager haben noch keinen Konsens gefunden. Sie gehört demnach zu den alternativmedizinischen Disziplinen.

Mikrobiologische Therapie

Mikrobiologische Therapie

Bei der mikrobiologischen Therapie oder auch Mikrobiomtherapie handelt es sich um eine Therapie zur positiven Beeinflussung der Darmflora (intestinales Mikrobiom) und des Immunsystems. Ein grundlegender Gedanke hierzu ist, dass der Darm von größter Bedeutung ist für die menschliche Gesundheit. Die Darmflora, bestehend aus Schleimhaut und vielen verschiedenen Arten von Mikroben und Bakterien, bilden mit unserem Organismus zusammen eine Symbiose, also ein Zusammenleben mit gegenseitigem Nutzen. Wird diese Symbiose auf lange Sicht gestört, kann sich durchaus ein Ungleichgewicht zwischen den gesunden und nützlichen Bakterien und den schädlichen Bakterien ausbilden. Ursachen hierfür können beispielsweise chronische Darmerkrankungen, Darminfektionen, Fehlernährung oder bestimmte Medikamente (Antibiotika, Kortison, Abführmittel) sein. Aber auch in Folge einer Magen-, Leber-, Gallen- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankung sowie auf Grund von Stress oder Umweltbelastungen (Schwermetalle) kann es zu einer Dysbiose (Ungleichgewicht der Darmflora) kommen. Hinweise auf eine solche, können beispielsweise starke Blähungen, Heißhungerattacken vor allem auf Süßes, Anfälligkeit für Infekte, ein permanent weißer Zungenbelag oder depressive Verstimmungen sein.

Ziel einer mikrobiologischen Therapie ist es, das natürliche Gleichgewicht der Darmflora mittels verschiedener Pro- und Präbiotika und einer Ernährungsumstellung wiederherzustellen. Je nach Befunderhebung wird die mikrobiologische Therapie durch die Gabe bestimmter Vitalstoffe kombiniert. Zur Abklärung von Magen-Darmbeschwerden kann vom Nachweis einer gestörten, den Darm betreffenden Mikroflora bis hin zum Nachweis einer gestörten Durchlässigkeit der Darmschleimhaut ein breites Spektrum an labordiagnostischen Analysen herangezogen werden.

 

Einsatzbeispiele:

  • Allergien, Heuschnupfen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis, Akne, Ekzeme)
  • Vorangegangene Behandlungen mit Antibiotika, Kortison, nach Chemo- oder Strahlentherapien
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
  • Abwehrschwäche und Infektanfälligkeit
  • Leistungsabfall und chronische Müdigkeit
  • Wiederkehrende Infekte im Hals-, Nasen- Ohrenbereich, im Atemwegs- oder Verdauungstrakt
  • Verstopfung, Blähungen, Reizdarmsyndrom
  • Verdacht auf Hefe- oder Schimmelpilzbelastungen
  • Beurteilung der Ernährungsgewohnheiten
  • Verdacht auf eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut

 

Dauer und Umfang der Therapie:

Bitte kalkulieren Sie mit Behandlungszeiten die zwischen 30 und 60 Minuten variieren können.

Die gesamte Therapiedauer (Umfang), richtet sich nach dem zugrundeliegenden Stuhl-Laborbefund (Selbstzahlerleistung) und besteht aus mindestens einem weiteren Termin (nach der Erstanamnese) zur Erläuterung der Ergebnisse und der gegebenenfalls, Zuhause selbstständig vom Patienten durchzuführenden, Maßnahmen. Im Therapieverlauf werden meist jedoch zur Orientierung, eine oder weitere Stuhl-Kontrolluntersuchungen sowie gegebenenfalls ernährungstherapeutische oder medikamentöse Anpassungen, nach zuvor festgelegten Intervallen, empfohlen. Der Therapieplan wird kostenlos erstellt.

Bitte bringen Sie zum Erstgespräch Unterlagen zu Ihrer Krankengeschichte sowie das letzte Blut-Laborblatt mit falls vorhanden.

Die Mikrobiotik ist derzeit ein Schwerpunkt wissenschaftlichen Interesses. Keinesfalls aber als Therapieansatz der evidenzbasierten Medizin. Hier ist es vor allem die Naturheilkunde, die mit der sogenannten Symbioselenkung die Entwicklung antreibt. Das ist im Fluss. Valide Studien hierzu sind noch rar, aber wir sind da auf einem sehr guten Weg. Fragen Sie uns gerne.

Ohrakupunktur

Ohrakupunktur

Ohrakupunktur

Die chinesische Ohrakupunktur ist ein Teilgebiet der Akupunktur und bezieht sich auf das Meridiansystem (Energieleitbahnen), die französische Ohrakupunktur auf eine reflektorische Wechselwirkung zwischen bestimmten Punkten des Ohres und dem Körper. Es gibt derzeit verschiedene Erklärungstheorien hinsichtlich der Wirksamkeit. Eine Theorie begründet sich in der Annahme, dass Reize die auf die Ohrmuschel einwirken auf einem sehr kurzen Weg über Nervenverbände zum Gehirn oder bestimmten Organen, weitergeleitet werden.

Schwerpunkte und Einsatzbeispiele:

Ohrakupunktur begleitend und unterstützend zur Therapie von:

Übergewicht und Gewichtsproblemen – in Hinblick auf:

  • Appetitminderung
  • Stoffwechselstimulierung
  • Minimierung des Essverlangens
  • Beruhigung des Nervensystems

Raucherentwöhnung – in Hinblick auf:

  • Vegetative Unruheerscheinungen
  • Heißhunger
  • Schmerzen des Bewegungsapparats
  • Allergien
  • Seelischen Befindlichkeitsstörungen

Im Gegensatz zur traditionellen chinesischen Akupunktur, die von der WHO mit zahlreichen Anwendungsgebieten anerkannt wird, erfährt die Ohrakupunktur nach Nogier keine Anerkennung durch die die evidenzbasierte Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, oder amtliche Stellen wie die WHO. Wissenschaftlich valide Beweise für Wirkung und Wirksamkeit liegen nicht vor. Wir berufen uns auf die Beobachtungen einzelner Therapeuten.

Zu akupunktierende Punkte werden zunächst aufgesucht. Pro Sitzung werden je nach Diagnose zwischen 1 und 4 feine Nadeln gesetzt und für einen Zeitraum von etwa 30 Minuten belassen. Es können je nach Befund auch Ohrmagnete oder Dauernadeln eingesetzt werden, die Sie für einen bestimmten Zeitraum therapieunterstützend im Ohr behalten. Der Umgang mit Dauernadeln und Magneten ist Teil des Aufklärungsgespräches und wird vor der ersten Behandlung besprochen

Dauer und Umfang der Therapie:

Die Ohrakupunktur ist auf eine Dauer von 30-60 Minuten ausgelegt. Je nachdem welche Variante/n zum Einsatz kommt/kommen.

Die Anzahl der Behandlungen richtet sich nach der zugrundeliegenden Diagnose und dem subjektiven Gefühl des Therapieerfolgs seitens des Patienten. Durch das Anwenden von zusätzlichen Dauernadeln können die Intervalle der Akupunkturbehandlung innerhalb der Praxis eventuell reduziert werden. Es empfiehlt sich eine übergreifende Ernährungstherapie.

Bitte bringen Sie zum Erstgespräch Unterlagen zu Ihrer Krankengeschichte sowie das letzte Blut-Laborblatt mit falls vorhanden.

 

Labordiagnostik

Labordiagnostik

Die organischen Ursachen einiger Beschwerdebilder lassen sich teilweise erst durch eine wohlüberlegte Labordiagnostik erkennen. Manchmal, können hierzu andere oder weitere Laborwerte zu den üblichen Standardlaborwerten herangezogen und von Nutzen sein. Um eine Verdachtsdiagnose zu untermauern, ein fraglich biochemisches Ungleichgewicht festzustellen oder um einen Hinweis einer möglicherweise zugrundeliegenden Erkrankung oder eines Leidens nachzugehen, greife ich aus diagnostischen Zwecken, aus einer Notwendigkeit heraus oder auf Wunsch, unter der Verwendung von Probematerialien auf Laboranalysen zurück. Objektive Verlaufskontrollen und der Ausschluss einer ernsten Erkrankung sind weitere wichtige Argumente, die für eine Laboranalytik sprechen können.

Blutlabor Beispiele

  • Allgemeine Blutuntersuchungen (kleines und großes Blutbild)
  • Allgemeine Entzündungsparameter
  • Allergieprofile
  • Mikronährstoffprofile
  • Immunrelevantes Nährstoffprofil, allgemeines Immunprofil
  • Herz-Kreislaufprofil
  • Einzelne Vitamine, Mineralien oder Spurenelemente
  • Schilddrüsenhormone
  • Haar und Hautleiden
  • Allgemeinprofil Sport
  • Aminosäuren

 

Speicheldiagnostik

  • Hormonanalysen (Sexualhormone)

Stuhldiagnostik Beispiele 

  • Gesundheitscheck Darm
  • Hinweise auf Durchlässigkeit der Darmschleimhaut,
  • oder Entzündungsreaktionen,
  • Zusammensetzung der Darmbakterien
  • Untersuchung auf Hinweise einer Verdauungsschwäche
  • Untersuchung auf Hinweise einer gestörten Bauchspeicheldrüsenfunktion
  • Untersuchung auf das darmassoziierte Immunsystem
  • Untersuchungen bei Reizdarmsymptomen (nach schulmedizinischem Ausschluss anderer in Betracht zu ziehender Erkrankungen)

 

Urindiagnostik

  • Urinschnelltest (Teststreifen)

Abrechnung und Kosten:

Im gemeinsamen Gespräch werden die zu untersuchenden Parameter zunächst mit Ihnen hinsichtlich ihres Zwecks und Nutzens besprochen werden. Auch werden Sie hierbei über anfallende Laborkosten aufgeklärt. Das Labor rechnet dann selbstständig als Leistungserbringer nach Einsendung der Probematerialien den Laborauftrag mit Ihnen ab. Entstandene Laborkosten werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Sollten Sie privat- oder zusatzversichert sein, klären Sie eine eventuelle Kostenübernahme durch Ihre Versicherung bitte im Vorfeld ab.

Für den Zeitraum den Sie innerhalb der Praxis verweilen, zwecks Probengewinnung, Erläuterungen zum Probengewinn (Stuhlprobe), Vor-, oder Nachgespräch oder hinsichtlich eines möglicherweise folgenden Therapieplans, fällt zusätzlich zu den Laborkosten das übliche Honorar an. Die eigentliche Probengewinnung oder Erläuterungen zu einer Solche dauert in der Regel samt Aufklärung und Auftragserstellung etwa 30 Minuten, kann allerdings je nach Fragestellungen nach oben oder unten variieren.

Bitte bringen Sie Unterlagen von vorangegangenen Laboruntersuchungen mit, falls vorhanden.

 

Laborparameter können Hinweise auf zugrundeliegende Erkrankungen oder Abweichungen von Normwerten erkennen lassen, die weiterführend abgeklärt werden müssen. Auch kann es im Rahmen der Gewinnung, Lagerung, Transport oder der weiteren Verarbeitung von Probematerialien zu uneindeutigen oder fehlerhaften Ergebnissen kommen. Die Heilpraktikerin erstellt den Laborauftrag in gegenseitigem Einvernehmen mit dem Patienten nach bestem Wissen und Gewissen und ohne Anspruch auf Vollständigkeit, und wird Sie gegebenenfalls auffordern, zusätzliche Laboranalysen oder Diagnostiken seitens des Haus- oder Facharztes, zwecks Vollständigkeit oder Arztvorbehalt, nach dessen ärztlichem Ermessen ermitteln zu lassen.